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Montag, 21. August 2017

Kfz-Mechatroniker bleibt beliebtester Ausbildungsberuf

Faszination Auto gilt bei der Berufswahl weiterhin

Die Zahl der Schul-Absolventen geht zurück, doch Berufe rund ums Auto bleiben weiter attraktiv. Hinzu kommen moderne Lern-Inhalte wie Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

Erste Schritte: Meistens beginnt die Liebe zum Auto mit einem Praktikum. Dort werden auch erste Kontakte zum zukünftigen Ausbildungsbetrieb geknüpft.

Foto: ZDK
Der Kfz-Mechatroniker ist nach wie vor der beliebteste Ausbildungsberuf im Handwerk. Darauf hat Robert Rademacher, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK), hingewiesen. Bei der Eröffnung des 9. Bundes-Berufsbildungs-Kongresses in Bad Wildungen betonte er, dass zurzeit bundesweit zirka 67.000 junge Menschen in diesem Zukunftsberuf ausgebildet würden. Die „Faszination Auto“ scheine ungebrochen, trotz des sich teilweise verändernden Bewusstseins der jungen Generation, wenn es um die Gestaltung ihrer individuellen Mobilität gehe, so der ZDK-Präsident.Obwohl zurzeit zirka 90.000 junge Menschen in sechs Berufen des Kfz-Gewerbes ausgebildet würden, sei der demografische Wandel nicht aufzuhalten. Sinkende Schülerzahlen an Haupt- und Realschulen verkleinerten die Gruppe junger Menschen, um die sich viele Ausbildungsbranchen bemühten. „Etwa 350 Berufe stehen zur Wahl, und bei Abiturienten ist natürlich das Hochschulstudium eine Alternative. Hier müssen wir noch mehr Überzeugungsarbeit leisten, dass der Weg über eine Berufsausbildung sehr wohl zu einem Bachelor- oder Masterabschluss führen kann“, sagte Rademacher.Für die Nachwuchsgewinnung biete die Initiative „AutoBerufe – Mach Deinen Weg“ vielfältige Instrumente. Nicht zuletzt sei die neue Azubi-Börse im Internet sowohl für die Betriebe als auch für die Bewerber ein zeitgemäßes Instrument, um geeigneten Nachwuchs beziehungsweise einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Initiative „AutoBerufe“ wurde vor 30 Jahren vom ZDK gemeinsam mit der Automobilwirtschaft und den Importeuren aufgebaut und wirbt markenübergreifend um den Kfz-Nachwuchs.Die aktuellen Veränderungen in der Automobilbranche wirken sich laut ZDK natürlich auch auf die Berufsbilder im Kfz-Gewerbe aus. So wird der „Kfz-Mechatroniker“ inhaltlich neu ausgerichtet. Ab 1. August 2013 sollen sich neue Servicekonzepte, neue Werkstoffe, moderne Reparaturmethoden, aber vor allem auch die neue Generation von Hybrid- und Elektrofahrzeugen in den Lerninhalten und in der Struktur der Ausbildung wiederfinden.Darüber und über weitere Themen informierten sich zirka 350 Bildungsfachleute und Azubis beim 9. Bundes-Berufsbildungs-Kongress des Kfz-Gewerbes am 24. und 25. Mai 2013 in Bad Wildungen. Höhepunkt war die Verleihung des 6. Bundesbildungspreises des Deutschen Kfz-Gewerbes. Ausgezeichnet wurden Kfz-Betriebe, die durch ausgefallene Ideen und Aktionen eine besonders erfolgreiche Berufsbildungsarbeit geleistet haben.  



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