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Montag, 21. August 2017

Neue Assistenzsysteme

ESP verhindert jährlich 1000 Verkehrstote, sagt Skoda

Mit fast jeder neuen Modellreihe kommen Assistenzsysteme dazu. Wozu die alle gut sind und wie sie funktionieren, hat kürzlich Deutschlands Importeur Nummer eins, Skoda, vorgeführt.

Foto: Werk

Eine Vision eint Automobilhersteller, Verkehrsverbände und Regierungen: Die ,Vision Zero‘ zielt darauf ab, dass es im Straßenverkehr keine Toten und Schwerverletzten mehr gibt. „2015 sind in Deutschland etwa 3.500 Menschen auf den Straßen ums Leben gekommen und nahezu 70.000 schwer verletzt worden. Diese Zahlen kann man mit Fahrerassistenzsystemen, die der Unfallvermeidung dienen, drastisch reduzieren“, erklärt Skoda Entwicklungsvorstand Christian Strube. „Alleine die erste Generation der Notbremsassistenten hat laut Euro NCAP die Auffahrunfälle bereits um 38 Prozent gesenkt.“ Ein besonders großes Potenzial zur Unfallvermeidung sieht Christian Strube im automatischen Fahren: „Für mich ist es der Königsweg zur ,Vision Zero‘ und der Beitrag, den wir als Automobilhersteller leisten können“, unterstreicht der Skoda Entwicklungsvorstand.Die nächste Generation hochentwickelter Assistenzsysteme, die Skoda mit dem großen SUV Kodiaq noch in diesem Jahr einführt, wird für noch mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen. So ,sieht‘ ein neues System des Siebensitzers praktisch um die Ecke: Eine Rundumsichtkamera deckt das Umfeld rund um das Fahrzeug weitgehend ab. Zudem arbeiten die Skoda Entwickler an noch weitreichenderen Radarsystemen, die beispielsweise auch Gefahren erkennen, die durch Gegenverkehr ausgelöst werden könnten. Überhaupt haben kamera-, laser- und radarbasierte Systeme ihre ,Augen‘ im Gegensatz zum Menschen praktisch überall. Gerade im Dunklen oder bei schlechter Witterung sind sie dem Fahrer weit überlegen. Der kontinuierliche Ausbau im Bereich der Assistenzsysteme bei Skoda ist für Christian Struve folgerichtig und konsequent: „Fahrzeuge von Skoda sind bekannt für überdurchschnittliches Platzangebot, hohe Funktionalität und sehr gutes Preis-Wert-Verhältnis. Hinzu kommen unsere typischen ‚Simply Clever‘-Details und hervorragende Qualität. Das sind die Kernwerte unserer Marke“, erklärt Skoda Entwicklungsvorstand Christian Strube. „Auch unser emotionales und kraftvolles Design kommt bei den Kunden gut an. Zugleich steigt die Nachfrage nach Hightech-Systemen für noch mehr Sicherheit und Komfort.“„Autofahren muss sicherer werden“, forderte der Skoda Vorstandsvorsitzende Bernhard Maier im März 2016 auf dem Genfer Automobil-Salon. „Wir haben unsere Automobile bereits heute vielfältig mit Assistenzsystemen ausgestattet, diesen Weg setzen wir mit Nachdruck fort.“Moderne Assistenzsysteme spielen bei Skoda eine große Rolle. Bernhard Maier stellt in diesem Zusammenhang klar: „Dabei geht es uns um Technik für Menschen. Technik muss nützlich sein. Allerdings nicht alles, was mit der Flut von Neuerungen möglich ist, muss auch sofort umgesetzt werden. Ganz im Sinne von ,Simply Clever‘ stellen wir uns immer die Frage, welche Technik ist reif für den Einsatz.“ Ein Beleg für diese Strategie: Für die Einführung von Frontradarassistent, Multikollisionsbremse, Spurhalteassistent und Proaktivem Insassenschutz erhielt Skoda jeweils Sonderauszeichnungen der Euro NCAP-Organisation.Mit der dritten Generation des Superb hielten weitere zukunftsweisende Assistenzsysteme Einzugin die Modellpalette. So feierten unter anderem Spurwechsel- und Stauassistent ihre Premiere. Auch der Parklenkassistent 3.0, der halbautomatisches Ein- und Ausparken ermöglicht, kommt erstmals im Flaggschiff der Marke zum Einsatz. Und der Adaptive Abstandsassistent – sonst nur aus Fahrzeugen höherer Klassen bekannt – steht bei Skoda schon für den beliebten Kleinwagen Fabia bereit. Der Ausbau des Angebots im Bereich der Fahrerassistenzsysteme wird künftig eine zentrale Rolle in der Innovationsstrategie der Marke spielen – bis hin zum autonomen Fahren.Skoda wird vielfältige Konnektivitätslösungen weiter ausbauen. „Im Bereich Konnektivität steht die Autowelt ebenfalls erst am Anfang einer langen Reise“, betont Bernhard Maier. „Nicht nur die Einbindung des Smartphones, auch die Steuerung des gesamten Fahrzeugs mithilfe mobiler Endgeräte wird uns in Zukunft beschäftigen.“„Mit MirrorLink, Apple CarPlay und AndroidAuto setzen wir seit zwei Jahren klare Zeichen. Und weitere Lösungen folgen“, so Bernhard Maier weiter. „In der VisionS beispielsweise gibt es an jedem Platz eine Phonebox, die das Smartphone mit dem Display verbindet und gleichzeitig induktiv, das heißt kabellos, auflädt.“ Die induktive Phonebox, die in der SUVStudie vorgestellt wurde, ist mittlerweile für Skoda Octavia und Superb erhältlich. Eine weitere intelligente Funktion ist SmartLink: Über diese Schnittstelle lassen sich Smartphone-Apps auf dem Bildschirm des Infotainmentsystems im Fahrzeug spiegeln und nutzen. SmartLinkTM ist zu den Standards MirrorLink, Apple CarPlay und AndroidAuto kompatibel. Auf dem Mobile World Congress (MWC)stellte Skoda im Februar 2016 die nächste Ausbaustufe vor: Per Wireless MirrorLink erfolgt der Datenaustausch zwischen Telefon und Skoda Infotainmentsystem per WLAN statt per Kabel. Das Smartphone kann stets in der Jackentasche bleiben.Der Skoda Superb wird in Verbindung mit optionalem Highspeed-Internet (LTE) sogar zum mobilen Hotspot: Per WLAN können alle Insassen mit ihren Mobilgeräten aufs Internet zugreifen.Das Ziel der ganzheitlichen Einführung moderner Assistenzsysteme in Skoda Serienmodellen unterstreicht die clevere Smartgate-Technik. Über Smartgate verfügen aktuell die Skoda Modelle Fabia, Rapid, Rapid Spaceback, Yeti, Octavia und Superb. Mit dem innovativen System und den dazugehörigen Apps lassen sich mobile Geräte mit dem Auto verbinden, um hilfreiche Informationen wie Kraftstoffverbrauch, Fahrdynamik oder Servicehinweise abzurufen. Eine umfangreiche Vernetzung von Auto, Fahrer und Mitfahrer sorgt zukünftig für eine noch komfortablere und sichere Fahrt für den Skoda Kunden. Hierfür arbeitet die tschechische Traditionsmarke intensiv an neuen, vielseitigen Konnektivitätsangeboten, die zu noch mehr Informationen, zu noch besserer Unterhaltung und zu noch höherer Sicherheit beitragen. „Mit unserer nächsten Produktoffensive ist es dann auch möglich, online Verkehrsinformationen zu empfangen. Wetter, Nachrichten – all das, was im Internet zur Verfügung steht. Und natürlich wird es auch möglich sein, das Fahrzeug mit seinem Mobilfunkgerätzu bedienen“, erklärt Christian Struve. 



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