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Sonntag, 22. Oktober 2017

Moderne 3D-Achsmessanlage

Achsvermessung: Hier geht es in der Werkstatt um jede Minute

Zeit ist Geld. Daher setzen immer mehr Kfz-Betriebe auf moderne 3D-Anlagen. Hier dauert die Messung keine fünf Minuten – von der Eingangsvermessung bis zum Ausdruck des Protokolls.

Farbsprache: Moderne Achsmess-Computer zeigen alle Werte farbig an, für den Monteur übersichtlich in Rot und Grün.

Foto: Motmedia / Sven Krieger
Natürlich gibt es Kunden, die es nicht stört, wenn ihr Lenkrad eine viertel Umdrehung schief steht. Und so mancher alte Fronttriebler bis hin zum Golf IV lief damit auch trotzdem geradeaus. Doch moderne Fahrzeuge mit ihren Mehrlenker-Hinterachsen nehmen schon geringe Abweichungen von den Sollwerten übel. Vor allem bei der Spureinstellung der Hinterräder genügen wenige Winkelminuten außerhalb des Toleranzbereichs, um das Fahrzeug schief ziehen zu lassen. Kritisch sind vor allem Abweichungen der üblicherweise auf Vorspur eingestellten Werte auf Nachspur. Damit kann das Auto theoretisch trotzdem geradeaus fahren, aber das Fahrverhalten wird matschig, die Seitenwind-Empfindlichkeit und der Reifenverschleiß nehmen zu. Deshalb sollte eine Achsvermessung eigentlich zum Inspektionsumfang gehören, spätestens jedoch nach zwei Jahren durchgeführt werden. Doch viele Betriebe scheuen die Investition in eine Achsmess-Anlage, geben diese Arbeit lieber außer Haus. Abgesehen davon, dass eine Werkstatt damit außer auf Umsatz auch auf die Darstellung ihrer technischen Kompetenz verzichtet, sprechen so gut wie keine Gründe mehr gegen eine moderne 3D-Achsmessanlage. Eine simple Auffahrbühne reicht aus, die Eingangsvermessung inklusive Ausdruck des Messprotokolls dauert keine fünf Minuten. Dann weiß der Kunde, warum sein Lenkrad schief steht und welche Reparaturmaßnahmen seine Werkstatt empfiehlt.  



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