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Mittwoch, 13. Dezember 2017

ADAC Werkstatt-Test 2013

78 Prozent der freien Werkstätten fallen beim ADAC-Test durch

Es ist ein ernüchterndes Ergebnis für Werkstätten: 28 von 36 freien Betrieben erhalten im ADAC Werkstatt-Test ein "mangelhaft". Bei den Ketten liegt die Quote immerhin unter 50 Prozent: Hier fielen 17 von 36 Betrieben durch (47 Prozent).

Viele Betriebe fanden die präparierten Fehler nicht und fielen beim Werkstatt-Test durch. Nur sechs von insgesamt 72 Betrieben erhielten die Bewertung "sehr gut".

Foto: Motmedia / Bernd Brackmann
Der Verkehrsclub hatte die Autos – wie immer – mit mehreren Mängeln versehen: ein verstelltes Scheinwerferlicht, eine defekte Kofferraumleuchte, ein ausgehängtes ABS-Kabel, ein zu niedriger Kühlmittelstand sowie ein Ersatzrad mit zu wenig Reifendruck, fehlendes oder abgelaufenes Pannenset. Als Modelle wählte der ADAC den Audi A3, den Renault Megane und den VW Golf 5.  Gerade einmal sechs von 72 Betrieben erhielten ein "sehr gut"Die Werkstätten konnten mit der Arbeitsleistung maximal 60 Punkte erzielen, der Service wurde mit maximal 40 Punkten bewertet. Punktabzug gab es, wenn wesentliche Serviceleistungen fehlten – oder aber zusätzliche Arbeiten ohne vorherigen Auftrag ausgeführt wurden. Von allen getesteten 72 Betrieben (Freie und Werkstatt-Ketten) erhielten gerade einmal sechs die Wertung "sehr gut" (8 Prozent). Fazit des ADAC: "Auch im Werkstatt-Test 2013 arbeiteten viele Betriebe die Inspektionsliste nicht sorgfältig ab, da nicht alle versteckten Fehler gefunden wurden." Und weiter: "Nachholbedarf gibt es auch beim Kundenservice." Verbrauchern sollten laut ADAC den Wagen zusammen mit dem Serviceberater anzuschauen und den Wartungsauftrag schriftlich zu erteilen. So würden Missverständnisse weitgehend ausgeschlossen.  



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